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„Mer han en neue Oberkeet"












 
 
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"Wir können Goethes, Schillers, Klopstocks Hinscheiden durchaus verschmerzen, solange nur Robert Gernhardt uns nicht genommen wird."
Hubert Spiegel, FAZ

Tja, da machse nix...












 
 
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Ein Vogel strich an seinem Fenster vorbei. Er sah von der Arbeit auf. Ein zweiter Vogel folgte und ein dritter. Er stand auf und ging ans Fenster. Vögel flogen die Straße entlang, in weiten schwingenden Bahnen, mal höher mal tiefer, mühelos scheinbar.
Man muss sich im Fluge ganz anders fühlen, dachte er. Zwischen Himmel und Erde schwebend, unbestimmt geradezu. Und doch in einem großen offenen Raum genau verortet. Jeder Punkt in diesem Raum ist durch etwas Schlagen oder auch nur eine Veränderung der Flügelstellung sofort erreichbar. Höhe zählt nicht, ist einfach nur eine weitere Dimension des Raums.
Die Luft muss sich gut anfühlen, wenn man sie durchschneidet, oder besser gesagt auf ihr gleitet. Das Schlagen mag bisweilen Anstrengung erfordern, das Gleiten aber ist wie ein ruhiges Liegen in der Welt. Ohne Angst vor der Höhe oder etwa hinunterzufallen. Das gibt es gar nicht, ist kein Gedanke, es gibt nur den Raum, in dem man sich schwimmend geradezu bewegt.
Er kehrte an seine Arbeit zurück und ließ sich auf den Stuhl nieder. So schwer.
Ein wenig kann man fliegen, in Gedanken, dachte er.












 
 
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Tucui
Hörspiel von P.M., DRS 1983




https://www.youtube.com/watch?v=E6Z4rI_KEq0












 
 
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"Ich wache auf und bin gleich im Notstand."
Günter Eich












 
 
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"Ich will lernen, vorüberzugehen, als wäre ich nicht dagewesen."
Virgilio Masciadri

"Das stillste Glück finde ich doch im guten Alleinsein."
Victor Schlawenz