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12 25 Harvie Krumpet
ein Kurzfilm von Adam Elliot, 2013
Der australische Trickfilmmacher Adam Elliot hat ein besonderes Herz für Outsider, Sonderlinge und psychisch Kranke sowie einen skurrilen, trockenen Humor. Für "Harvey Krumpet" gewann er einen Oscar, was ihm die Möglichkeit gab, seinen ersten Langfilm zu realisieren. "Mary & Max" ist die Geschichte einer 20 Jahre währenden Brieffreundschaft zwischen Mary, einem vernachlässigten australischen Mädchen mit dicken Brillengläsern, und Max, einem älteren jüdischen New Yorker mit Asperger Autismus. Hier der Trailer dazu: Herzlichste Empfehlung!
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12 15 Sie sind wieder da!
Als Roland Emmerich 1996 nach seinem Mega-Erfolg "Independance Day" gefragt wurde, ob er eine Fortsetzung plane, fragte er nur zurück: "Wie sollte die denn heißen? Ground War?" Jetzt hat er aber doch eine gemacht.
Independance Day war damals ja schon 'ne Nummer. Ein Film von gigantischem Maßstab mit unzähligen rasanten Effektszenen und einer Stimmung von unausweichlichem düsteren Unheil, die keinen Zuschauer kalt ließ. Hier ging wirklich und wahrhaftig die Welt im Großen unter. Darüber eine Soße von amerikanischem Patriotismus, so dick und schamlos, dass sie vielleicht nur Emmerich als "Immigrant" hatte zusammenbrauen können. Der smarte Präsident, der vor dem Kampfflieger stehend seine schmetternde Rede hält: "Heute feiern wir gemeinsam unseren Independance Day!" – und anschließend ins Flugzeug steigt und mit zum Angriff fliegt. Aber auch viel Witz und coole Sprüche – Wil Smith, der sich eine Flugzeugverfolgungsjagd mit einem der Aliens liefert bis beide in der Wüste abstürzen, worauf er hingeht und das aus seinem dampfenden Schiff herauszüngelnde Etwas mit einem Faustschlag betäubt: "Willkommen auf der Erde!" Ja, und die Story war natürlich von vorne bis hinten von HG Wells geklaut, das aber, ohne auch nur ein Wort darüber zu verlieren. Überhaupt hatte Emmerich das ganze Genre als Selbstbedienungsladen betrachtet, sich genommen, was immer ihm gefiel, seinem Film dabei aber in grenzenlosem Selbstbewußtsein einen Gestus verpasst, als sei er der erste seiner Art. Das gab Kritik, wohl berechtigt, doch man muss auch sehen, welche neuen, vor allem visuellen, Erfindungen er gemacht hat: die langsam über die Skyline wandernden Schatten der riesigen Scheiben-Raumschiffe, die sich dann wie gigantische Deckel langsam über die Straßenschluchten von New York schieben, die im Feuerstrahl explodierenden Wahrzeichen der USA – regelrechte Icons hat Emmerich damit geschaffen, die aus dem visuellen Gedächtnis des Popcorn-Kinos nicht mehr wegzudenken sind. Und nun also eine Fortsetzung. 20 Jahre nach dem verlustreichen Triumph der Menschheit sind die Aliens wieder zurück. Man hatte damit gerechnet und die Zeit genutzt, sich entsprechend vorzubereiten. Eine neue Schlacht kann also beginnen. Fragt sich nur, wie man die Aliens dieses Mal ausschalten will, denn der Computervirus von damals wird ja wohl nicht mehr funktionieren, die haben inzwischen vermutlich eine Antivirus-Software laufen, und das wird nicht nur die Windows-Firewall sein. Jeff Goldblum ist wieder mit dabei und startet bereits im Trailer amerikanisch standesgemäß mit einem geraunten: "Oh my god..." Und sein letzter Satz dürfte bereits ausreichen, den ganzen Film auf eine äußerst simple und nicht wirklich überraschende Formel zu bringen. Aber irgendwie hätte ich trotzdem Bock drauf ;-D https://www.youtube.com/watch?v=L4QHfgOMVM8
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12 06 Retouches
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11 29 Entspannungsfilm für Bibliophile
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11 28 Das ist mal Autowerbung
Seit circa 80 Jahren bekommen Konsumenten bewegte Werbebilder um die Ohren gehauen. Seit Jahrzehnten wachsen Menschen mit Werbung auf, die zum ewigen Nebenbeigeräusch des Lebens geworden ist. Und seit Jahrzehnten müssen sich die Werber immer und immer wieder Neues einfallen lassen, um ihre schon lange völlig werbegeschulte und daher abgehärtete Zielgruppe überhaupt noch irgendwie erreichen, geschweige denn beeindrucken zu können. Da kann man als Werbeagentur schon mal graue Haare bekommen.
Oder man macht noch einmal wieder ganz was anderes. Wie jetzt Nissan: Werbung als Satire auf Werbung, die man gerade, weil man sie nicht ernst nehmen kann, plötzlich wieder ernst nimmt. Produkt-Information im Retro-Stil mit Orgeluntermalung, gemacht für Menschen, denen man offenbar zutraut, auch längeren Sätzen folgen zu können. Und dazu ein Werbeträger (William Cohn), der tatsächlich das Talent und die Persönlichkeit hat, auch ganz ohne Zusatzeffekte etwas darzustellen. Unzeitgemäß und zukunftsweisend. Letzteres hoffentlich. Denn wann hat es sich zuletzt gelohnt, mal Werbung zu gucken? Auch nett ist der Spot mit der Ente: https://www.youtube.com/watch?v=7FDn3DxkVrw
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10 26 Darth Vader in Love
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10 13 Колобок
Klassisches Märchen in neuen Bildern von Марина Карпова, 2012
https://www.youtube.com/watch?v=5GbM1mKgpFY
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10 11 "Ich habe Hunger, mir ist kalt"
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10 04 Die fliegende Nonne
Nein! Das ist kein Scherz! Diese amerikanische Fernsehserie brachte es Ende der 60er auf 82 Episoden.
https://www.youtube.com/watch?v=qhQaoVcaAa8
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10 02 Small World
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